Naturschutzakademie

Naturschutzakademie Ressourcen-Nachhaltigkeit im Erzgebirge

Lehmofenbau
Lehmofenbau
Seminar
Seminar
Solarexperimente
Solarexperimente
Solarofenbau
Solarofenbau
Waldbodenuntersuchungen
Waldbodenuntersuchungen

In den Herbstferien 2013 wurde in Rübenau im Haus der Kammbegegnungen eine Ferienakademie zum Thema der Ressourcennachhaltigkeit im Erzgebirge durchgeführt. In dieser Ferienakademie sollten Schüler eigene Fähigkeiten erkennen und lernen, sich individuelle Ziele des Tätigwerdens für eine ökologische Nachhaltigkeit zu setzen und diese mit Fachwissen auch zu erreichen. Zudem sollte die Woche wissbegierigen Schülern ermöglichen, ihr Wissen über den Lehrplanstoff an einem regionalen Nachhaltigkeitsthema hinaus zu vertiefen und und zu ergänzen. Insbesondere sollten die Interessen und Begabungen der Schüler für besondere Fachthemen der erzgebirgischen Natur und ihrer Nutzung durch Möglichkeiten zum Ideenaustausch und zusätzliche fachliche Anregungen gestärkt werden.
Das Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Im Projekt konnte 12 Schülern ab der Klassenstufe 7 der Wert natürlicher Biotope am Erzgebirgskamm als Resultat natürlicher Prozesse und kultureller Leistungen des Menschen nahegebracht und ein positives Selbstverständnis der Jugendlichen in der Identifikation mit der eigenen Heimat entwickelt werden. Themen waren beispielsweise die Auseinandersetzung mit den Lebensräumen Moor und Wald, die Nutzung alternativer Energiequellen (Bau von Solarkochern) oder auch die Erprobung historischer, ressourcenschonender Wirtschaftsweisen (Bau eines Lehmofens).
Das Aufzeigen von Möglichkeiten einer aktiven Gestaltung der naturnahen Kulturlandschaft konnte die teilnehmenden Jugendlichen motivieren, sich für die eigene Heimat einzusetzen. Den Teilnehmern konnte die Bedeutung der natürlichen Lebensräume im Erzgebirge mit den in ihnen enthaltenen natürlichen Ressourcen verdeutlicht werden. Die Umweltbildnerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Nachhaltigkeit im Erzgebirge" erfolgte in täglichen Seminaren in der Begegnungswoche, anlässlich der Exkursionen sowie an den praktischen Einsätzen, an denen alle Projektteilnehmer teilnahmen. Das zur Gestaltungsmotivation erforderliche regionales und naturwissenschaftliches Wissen wurde innerhalb der Bildungseinheiten vermittelt und durch die Schüler auch rezipiert.

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