Schmetterlingsprojekt 2016

Schmetterlingsprojekt 2016

des Naturforscherclubs von Natura Miriquidica e.V

Im Förderverein Natura Miriquidica e.V. mit Sitz in der Naturschutzstation Pobershau sowie im Haus der Kammbegegnungen Rübenau sind aktuell fast 90 Kinder und Jugendliche als Mitglieder für die regionale Natur aktiv. Im zu Ende gehenden Jahr 2016 beschäftigte sich ein Projektteam der Jugendlichen intensiv mit der heimischen Schmetterlingsvielfalt und der Möglichkeit, sie zu erhalten und zu fördern. Finanziert wurden diese Aktivitäten durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung über das Programm „Hoch vom Sofa“.
Im Projekt konnte den Teilnehmern der Wert natürlicher Schmetterlings-Lebensräume am Erzgebirgskamm als Resultat natürlicher Prozesse und kultureller Leistungen des Menschen nahegebracht und ein positives Selbstverständnis der Kinder und Jugendlichen in der Identifikation mit der eigenen Heimat entwickelt werden. Das Aufzeigen von Möglichkeiten einer aktiven Gestaltung der naturnahen Kulturlandschaft konnte die teilnehmenden Kinder motivieren, sich für die eigene Heimat einzusetzen. Zudem wurden sie als Multiplikatoren aktiv, um in ihrem Umfeld für den Schutz der erzgebirgischen Schmetterlingswelt zu werben.

Einzelne Bausteine des sehr erfolgreichen Projektes waren:

Veranstaltungen in Kindertagesstätten mit kindgerechtem SchmetterlingsprogrammSchmetterlingsausstellung mit vielen Mitmachstationen zum Familiennaturschutztag in der Naturschutzstation Pobershau
Ausschreibung eines Geschichtenwettbewerbes zum Thema Schmetterlinge in Schulen der RegionSchmetterlingszucht unter anderem zum Bergwiesenlager in den Sommerferien
Bergwiesenwanderung auf den vom Verein betreuten Flächen


Kinder haben im täglichen Leben wenige Berührungspunkte zum Naturschutz, stehen aber diesem grundsätzlich positiv gegenüber. Gerade Aktionen im Naturschutz wie das Schmetterlingsprojekt des Naturforscherclubs bieten vielfältige ausgleichende Angebote zum Schulalltag. Sie umfassen ein großes Maß an praktischen Tätigkeiten und wecken bei der Jugend weitergehendes Forscher-Interesse. Kindheitserinnerungen können damit positiv gestaltet werden.

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